


Sind in ganz Europa verbreitet.
Herkunft:
Seit der frühen Neuzeit wurden Haubenhühner aus Osteuropa in die übrigen Teile des Kontinents verbracht. In der französischen Normandie entwickelte sich in der Nähe des Ortes Crève-Cœur-en-Auge das Crèvecœur, vermutlich, indem örtliche Hühnerschläge mit Haubenhühnern vom Typ Paduaner gekreuzt wurden. Bereits aus dem 16. Jahrhundert ist diese Rasse bekannt. Im 19. Jahrhundert wurden Dorking zur Vergrößerung eingekreuzt. Nach Deutschland kam die Rasse erstmals um 1857.
Eigenschaften und Leistung:
Es handelt sich um ein Fleischbetontes Huhn mit zartem, weißem Fleisch. Hähne werden 2,5 bis 3 kg schwer, Hennen 2 bis 3 kg. Trotzdem bringen es die Hennen im ersten Legejahr auf 150 Eier und im Zweiten auf 120. Die Eier sind 55 g schwer und weiß.
Besonderheiten:
Es handelt sich vermutlich um die älteste Hühnerrasse Frankreichs. Crèvecœur gelten als ausgesprochen ruhig.
Bestand:

Die aktuelle Bestandsabfrage ergab zur Zuchtsaison 2023 bundesweit einen Bestand von 10 männlichen und 50 weiblichen Tieren in 7 Zuchten.
Weiterführende Informationen:
Sonderverein der Haubenhühner und seltener Hühnerrassen
Crèvecœur (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)