Liebe:r Züchter:in, an dieser Stelle fehlt uns noch ein aussagekräftiges Bild - vielleicht von Ihren Brabantern?
Kennzeichen:
Ein leichtes, temperamentvolles Landhuhn mit aufgerichteter Haltung und mittelhoher Stellung. Auffallend sind die Spitzhaube, der dreigeteilte Bart und der V-förmige Kamm. Ursprüngliche Farbschläge sind Schwarz, Weiß, Blau-gesäumt, Gesperbert, Silber, Gold, und Chamois.
Verbreitung:
In ganz Europa verbreitet.
Herkunft:
Brabanter gehören zu den ältesten europäischen Hühnerrassen und gehen, wie alle Haubenhühner, auf osteuropäische Ursprungspopulationen zurück. In den Niederlanden werden sie seit dem 17. Jahrhundert gezüchtet. Die genaue Zuchtgeschichte ist nicht bekannt, doch molekulargenetische Analysen zeigen eine enge Verwandtschaft zu anderen Haubenhühnern wie den Paduanern. Nicht verwandt sind sie mit den Brabanter Bauernhühnern, die hauptsächlich in Belgien beheimatet sind.
Eigenschaften und Leistung:
Gezüchtet werden die Brabanter mehr als Zier- denn als Zweinutzungshuhn. Dennoch schaffen die Hennen eine Legeleistung von 140 Eiern im Jahr. Diese sind weiß und wiegen 52 g. Das Gewicht der Hähne beträgt 1,9 bis 2,5 kg, die Hennen liegen bei 1,5 bis 2,0 kg.
Besonderheiten:
Die Brabanter sind eng mit den niederländischen Eulenbarthühnern verwandt.
Bestand:

Nach Bestandsrecherchen aus dem Jahr 2023 sind 22 Hähne und 70 Hennen in 14 Zuchten erfasst.
Weiterführende Informationen:
Brabanter (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)