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| Foto: Schellschmidt | Foto: Nielsen |
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| Foto: Albrecht | Foto: Proll |
Kennzeichen:
Das deutsche Zwerghuhn wurde 1917 von Wilhelm Müller in Deutschland erzüchtet. Auf der Roten Liste werden die einfarbig basierten Farbenschläge - schwarz und weiß - getrennt geführt von den wildfarbig basierten Farbenschlägen - goldhalsig, orangehalsig, silberhalsig, wildfarbig (alle primär) und rotgesattelt (sekundärer Farbenschlag). Das deutsche Zwerghuhn hat einen robusten und walzenförmigen Körper. Die Augen sind bei allen Farbschlägen rot wie auch die Kehllappen und das gefiederte Gesicht. Die Ohrscheiben sind weiß, der Schnabel ist rosa, schwarz oder braun. Der Kamm der deutschen Zwerghühner ist ein Stehkamm mit 6 Zacken. Das Gefieder liegt fest am Körper an.
Herkunft:
Die deutschen Zwerghühner kommen ursprünglich aus Deutschland. Sie wurden im 20. Jahrhundert aussilber- und goldhalsigen Landzwerghühnern, Bantam, Phönix, Bankivahühnern und altenglischen Zwergkämpfern gezüchtet. Ziel der Zucht war es ein bewegliches, gewandtes und lebhaftes Urzwerghuhn zu erhalten.
Eigenschaften/Leistung:
Die Legeleistung der deutschen Zwerghühner beträgt 90 - 120 Eier im Jahr. Sie legen weiße bis cremefarbene Eier. Der Hahn erreicht ein Gewicht von 750 g, die Henne wird bis zu 600 g schwer. Deutsche Zwerghühner sind eine bewegliche, elegante Hühnerrasse. Sie haben ein lebhaftes Temperament und starken Bruttrieb.
Besonderheiten:
Der Schwanz des deutschen Zwerghuhn-Hahnes ist reichlich mit Haupt- und Nebensicheln bestückt, die nicht den Boden berühren.
Bestand:


Weiterführende Informationen
Deutsches Zwerghuhn (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)



