
(Foto: Simak)
Kennzeichen:
Großrahmig, tiefrumpfig. Kopf und Hals schwarz sowie die Hinterseite der Oberschenkel. Übriger Körper weiß. Grauer Säumungsstreifen am Übergang von schwarz zu weiß. Schlappohren.
Verbreitung:
Süddeutschland
Herkunft:
Wie alle Sattelschweine sind die Schwäbisch-Hällischen Schweine Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Kreuzung chinesischer Schweine mit den einheimischen Landrassen entstanden. Die Rasse wurde in Württemberg gezüchtet und ist nach ihrem Hauptverbreitungsgebiet um Schwäbisch-Hall benannt.
Eigenschaften/Leistung:
Widerstandsfähig, frühreif, außergewöhnlich fruchtbar. Hervorragende Fleischqualität. Tägliche Zunahme von 850 - 900 g. Langlebig.
Besonderheiten:
In den 1950er Jahren betrug der Marktanteil der Hällischen Rasse in Nordwürttemberg noch über 90 %. Durch veränderte Verbraucherwünsche in den 1960er Jahren wurde das Schwäbisch-Hällische Schwein fast nicht mehr nachgefragt. Innerhalb weniger Jahre ging der Bestand beinahe verloren. In kleineren Betrieben überlebten aber Einzeltiere. Seit 1984 gibt es wieder eine Züchtergemeinschaft
Bestand:

Weiterführende Informationen:
Schwäbisch-Hällisches Schwein (aus: Online Broschüre, GEH, 1997)
Schwäbisch Hällisches Schwein (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)