
Foto: Antje Feldmann
Kennzeichen:
Eine kräftige Fleischente mit schmalem Hals, gutem Bewegungsvermögen und ruhigem Charakter. Sie überzeugt aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften bezüglich Mast, Legeleistung und Daunenqualität. Das Gefieder ist weiß, während Schnäbel und Läufe gelb bis orange gefärbt sind.
Herkunft:
Entstehung Ende des 19. Jahrhunderts in Nordamerika durch die Veredelung chinesischer Pinguinenten mit der Aylesbury-Ente. 1918 gelangte sie nach Süddeutschland.
Eigenschaften und Leistung:
Diese Ente hat großartige Masteigenschaften aufgrund ihrer Frohwüchsigkeit und guter Futterverwertung, welche zu feinfaserigem, schmackhaftem Fleisch führen. Erpel erreichen 3,5 kg, Enten 3 kg Lebendgewicht. Dazu kommt eine ansehnliche Legeleistung von 120 Eiern im ersten Jahr und gute Daunenqualität. Drei Eigenschaften in denen sie die Aylesbury-Ente übertraf und somit zu ihrer Verdrängung beitrug.
Besonderheiten:
Wirtschaftsschlag der Pekingenten. Während die Deutsche Pekingente die aufrechte Körperhaltung der Pinguinenten behalten sollte, trägt die Amerikanische Pekingente den Körper nur leicht angehoben.
Bestand:

Im Jahr 2023 gab es in Deutschland 80 Erpel und 170 Enten, verteilt auf 49 Zuchtbetriebe.