Der Arche-Treff Ostwestfalen-Lippe

 

Regionalgruppe der GEH e.V.


Sigrid Kownatzki
Rotingdorfer Str. 10
33824 Werther
Tel.:
05203-917227
Email: skownatzki@gmx.net


Ankündigungen und stattgefundene Veranstaltungen

 

07./08. November 2009, Arche Treffen der GEH Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe weitere Informationen

16. August 2009, "Regionalgruppentreffen Ostwestfalen-Lippe 
Das Regionalgruppentreffen steht unter dem Motto der Landschaftspflege, zum Einen mit den sehr seltenen Cachena-Rindern, einer spanischen Rasse, von denen es nur noch wenige Tiere gibt. Wir schauen uns die Herde von unserem Mitglied Felix Hohmeyer an, der den größten Bestand in Deutschland hält  ...weitere Informationen


Bericht zum Regionalgruppentreffen im Landgestüt Warendorf am 10. Mai 2009

10. Mai 2009, die Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe trifft sich um 11:00 Uhr im Landgestüt Warendorf. Wir erhalten dort eine Führung durch die Stallungen mit dem Schwerpunkt Kaltblüter. Kontakt über Sigrid Kownatzki, Mail: skownatzki@gmx.net, Tel.: 05203-917227. Weitere Informationen

25. Januar 2009, Arche-Treffen der GEH-Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe
Unser Wintertreffen findet dieses mal im „Kaffehus in`n Strouhe“ Hof Horst Benker, Mindener Str. 177, 32369 Rahden statt. Das kleine gemütliche Hofcafe und der angrenzende Arche Hof mit seinen gepflegten Anlagen bietet für dieses Treffen einen idealen Rahmen. Erstmals wollen wir hier ein Nachbarschaftstreffen mit der Regionalgruppe Freunde alter Haustierrassen Nord-West durchführen. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und viele interessante Gespräche und Ideen. Auskünfte bei Sigrid Kownatzki, Tel: 05203/917227 oder bei Rudi Gosmann, Tel: 05464/2221

07. Juni 2008, Arche-Treffen der GEH-Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe

07. März 2008, Arche-Treffen der GEH-Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe

19. Oktober 2007, Arche-Treffen der GEH-Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe


Wir sind ...

eine Gruppe von Tierhaltern und Interessierten, die sich auf verschiedene Art und Weise für den Erhalt der alten Rassen einsetzen.


Wir wollen ...

Sie einladen und für die alten Nutztierrassen begeistern.


Wussten Sie ...

  • dass jede Woche auf unserer Erde mindestens eine Nutztierrasse ausstirbt?
  • dass allein in Deutschland ca. 90 Rassen vom Aussterben bedroht sind?
  • dass wir vom Arche-Treff Ostwestfalen-Lippe einige dieser bedrohten Rassen halten?

Kennen Sie zum Beispiel ...


(Foto: Täuber)

das Fuchsschaf?
Hätte sich der Tuchfabrikant Otto Stritzel nicht in die besondere, rötlich-braune Wolle – genannt „das Goldene Vlies“ – dieser Landschafrasse verliebt, wären die Coburger Füchse bereits Mitte des letzten Jahrhunderts ausgestorben. Der Bestand dieser widerstandsfähigen und genügsamen Schafrasse ist mittlerweile auf rund 3.000 Tiere angewachsen, gilt aber noch als gefährdet.


den Westfälischen Totleger?
Seinen seltsam anmutenden Namen erhielt dieses urwestfälische, entweder silber- oder goldgesprenkelte Huhn von seinen Besitzern. Sie nannten es aufgrund seiner für damalige Verhältnisse hohen Legeleistung von 200 Eiern pro Jahr den Dauerleger, auf Platt „Dautleger“ und heute Totleger. Mit seiner gut 200jährigen Geschichte zählt das überwiegend im Bielefelder Raum gezüchtete Huhn zu den ältesten deutschen Landhühnern und ist mit nur 3.500 Tieren vom Aussterben bedroht.


(Foto: Feldmann)



(Foto: Feldmann)

das Senner Pferd?
Gezüchtet vom Lippischen Fürstenhaus, halbwild aufgewachsen in der Freiheit und Weite der damaligen Senner Wildbahn, kämpft die älteste deutsche Reitpferderasse heute um ihr Überleben. Mit nur noch 35 Tieren sind diese edlen Warmblutpferde hochgradig vom Aussterben bedroht. In einem einzigartigen Auswilderungsprojekt versucht man derzeit, den Senner Pferden ihren ursprünglichen Lebensraum zurückzugeben.

die Lippegans?
Die Lippegans ist eine gut 140 Jahre alte Landgans. Die Heimat dieser heute überwiegend weißen Gänse sind die Lippe-Niederungen. Während um 1930 noch 70.000 Lippegänse bei geringen Futterkosten die Kasse der kleinen Bauern aufbesserten, gibt es heute nur noch rund 60 Tiere. 


(Foto: R. Wolf)



(Foto: Sambraus)

das Rote Höhenvieh?
Die Kelten brachten diese sehr alte Rinderrasse nach Europa. Neben der Milch und dem Fleisch nutzten die bäuerlichen Betriebe des 19. Jahrhunderts auch die Zugleistung dieses robusten, einfarbig roten Rindes. Von den heutigen, spezialisierten Hochleistungsrassen verdrängt, gab es von diesem klassischen Dreinutzungsrind Anfang der 80er Jahre lediglich noch 20 weibliche Tiere. 


Wir freuen uns über Sie und Ihr Interesse und laden Sie herzlich ein!


Stand:  24.11.09 - Geschäftsstelle (GEH), Tel.: (05542) 18 64  Webmaster
© Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH)

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