Liebe Züchter,

an dieser Stelle fehlt uns noch ein aussagekräftiges Bild,

vielleicht von Ihren Laufenten?

 

 

 

Kennzeichen:

Die Laufente entstand im asiatischen Raum, als Stammform gilt die Pinguinente. Die aufrecht auf den Zehenspitzen tänzelnde, elegante Ente ist frühreif und hat eine beachtliche Legeleistung. Sie kommt in den Farbschlägen blau, blau-gelb, braun, forellenfarbig, schwarz, weiß, wildfarbig, silber-wildfarbig, rehfarbig- weißgescheckt und erbsgelb vor. Dabei stehen die ursprünglichen Farbschläge braun, rehfarbig-weiß-gescheckt, schwarz und weiß auf der Roten Liste. Durch ihre Agilität benötigt sie einen großen Auslauf – fliegen kann sie jedoch nicht.

 

Verbreitung:

Heute sind Laufenten weltweit verbreitet, ursprünglich stammen sie aus Südostasien. In Europa werden sie gerne als Schneckenjäger in Gärten gehalten.

 

Herkunft:

Mitte des 19 Jahrhunderts kamen die Laufenten, welche auch unter dem Namen indische Laufenten bekannt sind, nach England und somit nach Europa. Durch ihre gute Legeleistung und vielfältige Einsatzfähigkeit erfreuen sie sich großer Beliebtheit.

 

Leistung/ Eigenschaft:

Laufenten haben mit 100-150 Eiern pro Ente und Jahr eine sehr gute Legeleistung. Die Eier sind weiß bis grünlich und haben ein Gewicht von ca. 70 g. Laufenten werden bis zu 2 kg schwer, wobei es keinen Unterschied zwischen den weiblichen und männlichen Tieren gibt. Sie sind agil, lebhaft und laufen und schwimmen gerne. Auch werden sie sehr gerne zur Bekämpfung von Schnecken im Garten eingesetzt, da sie diese und deren Eier fressen.

 

Besonderheiten:

Laufenten werden auch gerne zum trainieren von Hütehunden genutzt, da sie stets als Herde zusammenbleiben und sich mit leichten Bewegungen in die gewünschte Richtung lenken lassen. Auch wenn diese Tiere gerne laufen, sind sie doch Wasservögel die Wasser zur Nahrungsaufnahme und Gefiederpflege benötigen.

 

Bestand:

 

856 weibliche und 428 männliche Tiere bildeten den im Jahr 2016 erfassten Bestand der Laufenten in Deutschland in den ursprünglichen Farbschlägen.

 

Gefährdungskennzahl:

423,7 GFK 1

 

Gefährdungsgrad:

Kategorie IV, "Beobachtung" laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

 

 

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