Liebe Züchter,

an dieser Stelle fehlt uns noch ein aussagekräftiges Bild,

vielleicht von Ihren Hasenkaninchen?

 

 

Kennzeichen:

Das Hasenkaninchen hat eine feldhasenähnliche Stellung und sehr kurzes Fell. Es wird eine extreme Schlankform angestrebt. Somit ist es ein lang gestrecktes, schnittiges und extrem hochgestelltes Kaninchen. Der Kopf ist markant, länglich und edel geformt. Hasenkaninchen haben eine rotbraune, kräftig schattierte Wildfarbe mit lohfarbigen Wildfarbigkeitsabzeichen. 1994 wurde neben dem rotbraunen auch der albinotisch-weiße Farbschlag anerkannt.

Ihr Gewicht liegt zwischen 2,5 und 3,5 kg.

 

Verbreitung:

Ganz Deutschland.

 

Herkunft:

Die Heimat dieser Rasse liegt in Belgien. Es waren jedoch englische Züchter, die den heutigen Typ des Hasenkaninchens erzüchteten. Es gelang Dr. E. Poppe, dem Herausgeber der einstigen Zeitschrift „Leipziger Kaninchenzüchter“ erste Importe zu veranlassen. Die Rasse bedeutete in Europa und den USA eine regelrechte Sensation und die Tiere erregten auch bei der Leipziger Weltschau im Jahre 1900 Aufsehen. Daraufhin wurden zahlreiche Klubs gegründet

Eigenschaften und Leistung:

Hasenkanichen sind außerordentlich lebhaft, sehr fruchtbar, mütterlich und frohwüchsig. Des Weiteren haben sie ein sehr günstiges Ausschlachtungsverhältnis und zeigen ein sehr feinfaseriges, fettarmes Muskelfleisch. Daher sind sie trotz der Schlankform eine der besten Wirtschaftsrassen.

 

Besonderheiten:

Durch seine hohe Stellung ähnelt das Hasenkaninchen dem Hasen. Diese Rasse ist trotz des schlanken Körperbaus extrem wirtschaftlich.

 

Bestand:

 

Herdbuch:

Beim Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter registriert.

 

Gefährdungsgrad:

Kategorie "Beobachtung" laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

 

 

 

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