Havanna, Foto: TGRDEU
 Foto: TGRDEU

 

 

 

Kennzeichen:

Havannas sind gedrungene mittelgroße Kaninchen mit einer satten, glänzenden, dunkelbraunen Farbe. Sie haben ein Gewicht zwischen 4 kg und 3,25 kg.

 

Verbreitung:

Ganz Deutschland.

 

Herkunft:

Diese Rasse geht auf braun-weiße Schecken zurück. Die ersten Tiere waren 1899 in dem holländischen Dorf Ingen bei Utrecht gefallen. Anfangs war die Nachfrage nach diesen kastanienbraunen Kaninchen sehr groß. Jedoch waren sie in Größe, Form und Farbe sehr unterschiedlich. So wurde ein erster deutscher Havannazüchterklub gegründet. Dieser erarbeitete einheitliche Zuchtrichtlinien und erreichte die Anerkennung der Rasse.

 

Eigenschaften und Leistung:

Nur im ersten Lebensjahr ist die Fellfarbe der Kaninchen besonders schön. Bei zunehmenden Alter treten Farbmängel auf. Die Tiere sind vor Sonneneinstrahlung zu schützen, da sie unter dem Einfluss der UV-Strahlung sehr schnell Rost in der Decke zeigen.

Havannas werden zur Fleisch- und Fellgewinnung genutzt.

 

Bestand:

 

 

Im Jahr 2016 gab es 1644 weibliche und 977 männliche Tiere.

 

Herdbuch:

Beim Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter registriert.

 

Gefährdungsgrad:

Kategorie "Beobachtung" laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

 

 

 

Kontakt