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(Foto: GEH)

 

Kennzeichen:

Das Luxkaninchen gehört zu den Kleinrassen. Es zeichnet sich durch einen leicht gedrungenen, keinesfalls jedoch plumpen Rumpf, mittellange, feingliedrige Läufe und dichte Unterwolle mit mittellangem Fellhaar aus. Bekannt ist die Rasse, neben der besonderen Fellqualität, vor allem für die Deckfarbe: lichtblau mit silbrigem Glanz und einer schwach durchscheinenden braunroten Tönung.

 

Verbreitung:

Verbreitet ist die Rasse vor allem in Nord-, West- und Mitteldeutschland.

 

Herkunft:

Die Luxkaninchen entstanden 1918 zufällig aus der Kreuzung Marburger Feh und Perlfeh. 1922 wurde die Rasse offiziell anerkannt. Zu Anfang trug die Rasse den Namen „Luchskaninchen“, welcher jedoch schnell geändert wurde, da die Färbung der Kaninchen der des Luchses nur entfernt ähnelt.

 

Eigenschaften/Leistung:

Die Rasse kann ein Gewicht von 2,5 kg im Durchschnitt bis hin zu 3,25 kg erreichen.

 

Besonderheiten:

Während seines Wachstums wechselt das Luxkaninchen mehrmals seine Färbung. Zu Anfang besitzt es ein rein weißes Unterfell, während der Haarung entsteht eine bläuliche Färbung und erst nach dem Haarwechsel kommt es zu der, für die Rasse typischen, pastellartigen Färbung.

 

Bestand:

2015 beinhaltete der Bestand 314 weibliche und 181 männliche Tiere.

 

Gefährdungsgrad:

Kategorie II (stark gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

 

 

 

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