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Schleswiger Kaltblut

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto: Feldmann)

 

Kennzeichen:

Tiefes, kurzbeiniges und gedrungenes Pferd im mittleren Rahmen. Die Fuchsfarbe ist vorherrrschend; in geringem Umfang kommen Schimmel vor. Typisch ist der seidige Behang. Das Stockmaß beträgt 156 - 162 cm bei einem Gewicht von ca. 800 kg.

Verbreitung:

Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Vereinzelt im übrigen Bundesgebiet.

Herkunft:

Die Abstammung geht auf das jütische Pferd in Dänemark zurück. Um 1860 wurde der Hengst Oppenheim als Stammvater der Schleswiger eingeführt, es soll ein Suffolk oder Shire gewesen sein. Nach dem zweiten Weltkrieg Blütezeit des Verbandes Schleswiger Pferdezuchtvereine, dem mehr als 15000 Züchter mit etwa 20000 Zuchtstuten angeschlossen waren. Später Modernisierung durch Anpaarung von französischen Boulonnais.

Eigenschaften/Leistung:

Als tierische Zugkraft in der Landwirtschaft hervorragend geeignet, insbesondere auf schwerem Marschboden. Raumgreifende Schritt- und Trabbewegungen. Lebhaftes und gutmütiges Temperament. Ausdauernd, anspruchslos.

Bestand:

Im Herdbuch werden 189 Stuten im Stutbuch und 26 Hengste geführt (Stand: 2013).

Schleswiger Kaltblut Bestand 2013

 

Herdbuch:

215 Tiere gesamt (2013).

Gefährdungsgrad:

Kategorie II (stark gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Gefährdungskennzahl:

199 GKZ ¹

 

Kontakt

 

Weiterführende Informationen:

¹ GEH-Gefährdungskennzahl GKZ, Ein verbessertes Einstufungsverfahren für den Grad der Gefährdung

Schleswiger Kaltblut  (aus: Online Broschüre Pferde und Esel, GEH, 1995)  

Schleswiger Kaltblut (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)