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Vom 21. bis 23. Februar 2014 fand die Jahreshauptversammlung der GEH statt. Rund 50 Teilnehmer trafen sich im Tagungshaus der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend im ländlichen Raum in Altenkirchen im Westerwald. Nach der Beiratssitzung am Freitagnachmittag  begann das Wochenende mit der Vorstellung der gefährdeten Rasse 2014 – Die Dülmener Pferde.  Katja Stephan, Dr. Heike Brenken und Michaela Krüger  gaben  einen  Einblick in die vielfältige Nutzung dieser besonderen Pferde vom Reitpferd bis hin zum Landschaftspfleger und fassten den  aktuellen Stand der Bemühungen um den Erhalt der Rasse des Jahres zusammen.  Bevor am Samstagmittag die Jahreshauptversammlung begann, wurde aus den GEH- Arbeitskreisen berichtet,  die Regionalvermarktungsstrategie „Bergisch pur“ im Bergischen Land von Peter Schmidt vorgestellt  und  über die Klimarelevanz unserer Ernährung mit Claudia Leibrock von der evangelischen Landjugendakademie Altenkirchen  diskutiert.

Inhaltlich und politisch wurde es bei den Themen Grünlandnutzung, Tierhaltung und der  aktuellen Ausrichtung der Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz, zu der Frau Dr. Birgit Straubinger vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Rheinland Pfalz referierte, sowie bei den aktuellen Schwerpunkten der Arbeit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die Bernd Schmitz vorstellte.

Viel Raum für den Austausch untereinander boten die Mahlzeiten und die gemütlichen Abende. Bei der Fotopräsentation von der letztjährigen Exkursion nach Dänemark und Schleswig-Holstein konnte in Erinnerungen geschwelgt werden.

Der Besuch des Arche-Hofs Windeck am Sonntagnachmittag begann mit einer Begrüßung durch den Bürgermeister, sowie mit flammenden Worten über die Bedeutung der Erhaltungszucht aussterbender Haustierrassen durch den parlamentarischen Staatssekretär (NRW) Horst Becker.  Lisa Anschütz vom Arche-Hof Windeck, Foto: FeldmannNach einem festlichen Mittagessen mit hofeigenen Spezialitäten folgte ein Hofrundgang, vorbei an den Bentheimer Landschafen, den Krüpern und Bronzeputen, zu den Glanrindern, unter die sich auch ein Pferd gemischt hatte. Besonders interessant war für viele die hofeigene  EU-zertifizierte Schlachtstätte, durch die für die Tiere der Stress von Transport und fremder Umgebung wegfällt. Viele interessante Einzelheiten zu Vorschriften und der Rechtslage konnte hier im Gespräch geklärt werden. Nach einem „Meter“ Streuselkuchen und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck machten sich am späten Nachmittag dann alle wieder auf den Weg nach Hause.


Foto: Lisa Anschütz vom Arche-Hof Windeck (Feldmann)