Saarland
Park - Nr. 23

Tierpark Merzig

 

Frau Daniela Becker-Kirsch
Blättelbornweg
66663 Merzig (SL)
Tel: 0172-319587
Email: tierpark@merzig.de

Internet: www.merzig.de

 

         
   
  Bedrohte Rassen:
  Cröllwitzer Puten
  Sundheimer
  Hinterwälder
  Thüringer Wald Ziege
  Deutsches Karakul
   
   
  Sonstige Rassen:
  Südamerikanische Nasenbären
  Berberaffen
  Turteltauben
  Alpakas
  Honigbienen
  Wellensittiche
  Nymphensittiche
   
   
  Angebote:
  Wir bieten Unterricht für alle Altersgruppen und Schulformen an.
  Der Unterricht orientiert sich an den Lehrplänen des Bildungsministe-riums im Bereich der Nutztierhal-tung und ökologischer Fußabdruck.
  Führungen für alle Altersgruppen
  Imkerei
   
   
  Aktionen:
  Tierparkfest im Mai
  Paten-Tag im September
  Warten auf´s Christkind am 24.12.
   
  Öffnungszeiten:
  Der Arche-Park Merzig ist ein
  kostenfreies Erholungs- und Informationsangebot der Kreisstadt Merzig.
  Der Park ist jederzeit und barrierefrei zugänglich.
  Hunde sind willkommen.
Geografisch liegt die Kreisstadt Merzig zwischen Saarbrücken und Trier direkt an der Saar in der Urlaubs- und Wanderregion Saarschleifenland.
Der kleine städtische Tierpark befindet sich am Ende eines Grüngürtels in direkter Nähe zur Innenstadt. Der Park wurde 1962 gegründet und ist bei den Merziger Bürgerinnen und Bürgern seit Generationen sehr beliebt und gut besucht.
Im Jahr 2016 entschieden wir, die Kreisstadt Merzig und die Interessen- und Fördergemeinschaft Merziger Tierpark e.V., konzeptionell von der Wildtierhaltung soweit wie möglich Abstand zu nehmen und nach und nach auf bedrohte Nutztierrassen umzustellen. Diese Entscheidung hat viele Gründe.
Unter anderem wird der Tierpark oftmals von Schulklassen und Kindergärten als Lernort genutzt. Wir wollten dieses Lernangebot verbessern und einen Ort schaffen, an dem die Kinder mit allen Sinnen Landwirtschaft und Nutztierhaltung erleben können. Zusammen mit dem Umweltministerium und dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien entwickeln wir zurzeit einen Lernkoffer speziell für den Arche-Park.
Des Weiteren wollten wir die Attraktivität unseres Parks für die Besucher steigern und dem Anspruch an moderne Haltungsbedingungen in Tierparks gerecht werden. Dazu erschien uns eine Kooperation mit der GEH als sinnvoll. Den Genpool alter Rassen zu erhalten und diese Rassen und deren Nutzen der Bevölkerung nahe zu bringen, war uns ein großes Anliegen und passte perfekt in unser pädagogisches Konzept.
Nach einer intensiven Planungsphase begannen wir im September 2016 mit der Umstrukturierung. Da wir in zwei Gehegen Gemeinschaftshaltung praktizieren, mussten wir die Ställe so umbauen, dass Abtrennungen der einzelnen Rassen möglich sind, falls wir dies benötigen. Ein alter Stall wurde zum Hühnerstall umgebaut und einige kleinere Veränderungen in den Gehegen wurden fertiggestellt.
Auch die Pläne für den Umbau des Rinderstalles, des Kaninchengeheges und der Putenanlage sind fertig und werden in Zukunft umgesetzt.
Die Tierhaltung haben wir in den letzten drei Jahren nach und nach geändert. Zurzeit beteiligen wir uns an der Erhaltungszucht von Thüringer Waldziegen, Deutschen Karakul Schafen, Sundheimer Hühnern, Cröllwitzer Puten und Hinterwälder Rindern. Sobald das Kaninchengehege fertiggestellt ist, werden noch Meißner Widder Kaninchen einziehen.
Außerdem wohnen noch Südamerikanische Nasenbären, Berberaffen, Turteltauben, Alpakas, Honigbienen sowie Wellen- und Nymphen Sittiche im Merziger Tierpark.
Wir engagieren uns stark für den Schutz und die Erhaltung von Wildbienen und haben begonnen, unsere freien Flächen für Bienen, Schmetterlinge und sonstige Insekten nutzbar zu machen. Zusätzlich zu diesen Flächen wurde eine Kräuterspirale errichtet, die gerne von den Bienen und der Bevölkerung genutzt wird.
Seit wir begonnen haben den Park umzustrukturieren und unser pädagogisches Angebot auszubauen, konnten wir einen starken Besucheranstieg feststellen. Dies bestärkt uns in unserer Arbeit und beweist uns, dass es in der heutigen Zeit immer wichtiger wird, das Leben von Nutztieren in unserer Gesellschaft von alle Seiten erfahrbar zu machen.
Da wir uns noch in der Entwicklungsphase befinden, freuen wir uns auf alles was die Zukunft uns bringen wird.

 

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