Hessen

Hof - Nr. 66


Arche-Hof Dömane Mechtildshausen


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Arche-Hof Dömane Mechtildshausen
Wiesbadener Jugendwerkstatt GmbH
Heidelinde Euler
keine (in der Nähe der Airbase)
65205 Wiesbaden-Erbenheim (HE)
Tel.: 06 11-79 07 20
Fax: 06 11-79 07 46

Email:info@wjwgmbh.de
Internet: www.domaene-mechtildshausen.de

 
         
Bedrohte Rassen:
 
Poitou-Esel

Glanrind

Buntes Bentheimer Schwein

Thüringer Wald Ziege

Altdeutscher Hütehund (Westerwälder Kuhhund)

Bronzeputen

Deutsche Lachshühner



Sonstige Rassen:

Lege- und Masthühner

Hasen

Tauben

Wachteln

Enten

Charolais

Poitevine-Ziege

Haflinger



Erzeugnisse:

Bäckerei

Konditorei

Metzgerei

gastronomische Angebote

Kuh- und Ziegenmilchprodukte

Fleisch- und Fleischprodukte

Obst und Gemüse



Angebote:

Hofladen

Restaurant

Café

Weinstube

gläserner Bauernhof



Öffnungszeiten:

Hofladen: Di. bis Fr. von 9:00 bis 19:00 Uhr

Restaurant: Di. bis Sa. Mittags und abends, So. nur mittags

Café: täglich 7:30 bis 20:00 Uhr

Weinstube: täglich 12:00 bis 20:00 Uhr
Betriebsbeschreibung:
Auf ursprünglich 220 ha wurde im Juli 1987 mit Ackerbau, Viehhaltung und Gemüseanbau begonnen. Die ersten landwirtschaftlichen Nutztiere waren Truthähne, Legehühner und Fleischrinder der Rasse Charolais. Parallel zur Landwirtschaft wurden die Anbauflächen der Domäne nach den Regeln des Bioland-Verbandes umgestellt. Auch wurde zu diesem Zeitpunkt mit eingeschränktem Sortiment mit der Direktvermarktung begonnen. Kundenbindung war das Schlagwort, mit dem das Ergebnis eines strategischen Dreiecks von Genuss – Gesundheit – Unterhaltung, als Konzept zu entwickeln war. In der Umsetzung führte dies in Landwirtschaft und Tierhaltung zum Prinzip des offenen Stalls und zum erfahrbaren Ackerbau. Bis heute hat sich ein direkt vermarktender Hof entwickelt, der über ein Netz von 5 Standorten, die unterschiedlichen Funktionen einer geschlossenen Wertschöpfungskette erfüllt. Da ist im „Kern“ die Domäne Mechtildshausen, der zentrale Ackerbau-, Gemüsebau- und Tierzuchtstandort, die die gesamte Veredelungskette beginnend mit dem Ackerbau, über mehrere Veredelungsstufen, wie Mast,  Milchgewinnung und Verarbeitung, bis hin zur Bäckerei, Konditorei, Metzgerei und gastronomischen Angeboten umfasst.  
Auf der Domäne steht über das ganze Jahr die Milchviehherde und im Winter die Charolais-Zuchtbullen und die Muttertierherde. Hier werden auf der Basis einer über Jahre in Kooperation mit der Universität Halle gezüchteten Genetik die Lege- und Masthühner gehalten. In einer Geflügelanlage werden hier auch die Hasen, Tauben, Wachteln und Enten und für Weihnachten Weidegänse gehalten. Abseits des stark besuchten Hofes, auf einem Vorwerk werden die Schweine gezüchtet und gemästet. Auf der Basis von Sauen der Deutschen Landrasse, gekreuzt mit Duroc Schweinefleisch werden an diesem Standort ca. 750 Schweine in sehr guter Qualität gemästet. Neben der Domäne, gehören zum Produktions- und Vermarktungsnetz zwei  Grünlandhöfe im Taunus und ein weiterer Standort mit einem Fokus auf Gastronomie, Vertrieb und Gesundheit auf der gegenüberliegenden Seite Wiesbadens. Insgesamt werden heute an diesen Standorten ca. 360 ha Ackerland, ca. 250 ha Grünland und ca. 13 ha Dauerkulturen (Obst incl. Streuobst) bewirtschaftet. Wirtschaftlichkeit und Erfolg ist das wesentliche Motiv für unsere Entscheidungen, so auch für die Auswahl der Produktionsweise und der wirtschaftlich genutzten Tierarten. So halten wir das „Bunte Bentheimer Schwein“ zur Herstellung von luftgetrocknetem Schinken nach einer fast zweijährigen „langsamen“ Mast, oder eine alten französischen Lokalrasse für die Mast von Hühnern, die „Thüringer Wald Ziege“ und die Poitevine-Ziege mit heute zusammen ca. 140 Muttertieren für die Herstellung von Ziegenprodukten. Trotz züchterischer Probleme halten wir das „Glan-Rind“ zusammen mit einer Villar de Lans Herde – hierbei handelt es sich um ein mit dem Glan-Rind verwandtes französischen Gelbrind – als Gen-Grundlage für die Zucht eines an die Anforderungen des biologischen Landbaus angepassten Milch/Fleischrindes. Die Domäne ist ein Lebensmittel erzeugender Wirtschaftsbetrieb. Dies mag manchen Idealisten abschrecken. Für uns ist es die Chance auf der Basis einer kreativen Produktauswahl die Existenz alter Haustierrassen zu sichern. Das Motiv für die Haltung und Zucht ist dann nicht die „Exotik“ dieser alten Rassen, es ist die in diesen Rassen repräsentierte Kultur und Qualität, die auch deren Einsatz in einer modernen Landwirtschaft wirtschaftlich macht. 

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