Unsere neuen Bürozeiten ab 1. Mai 2019

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(Fotos: Antje Feldmann und Beate Milerski)

 

Kennzeichen:

Bei dem Vorwerkhuhn handelt es sich um ein besonders wirtschaftliches Zweinutzungshuhn in Landhuhnform. Es ist kräftig und gedrungen mit einzigartiger, gleicher Zeichnung beider Geschlechter. Typisch ist das unter dem samtartigen Halsbehang zutage tretende Goldgelb und dessen Farbübergänge zum satten Schwarz des Schwanzes. 

Das Gewicht der Hähne liegt zwischen 2,5 und 3 kg, das der Hennen zwischen 2 und 2,5 kg.

Verbreitung:

Bundesweit.

Herkunft:

Vorwerkhühner wurden ab 1900 von Oskar Vorwerk aus Lakenfeldern, gelben Orpington, gelben Ramelslohern, Andalusiern und den Sotteghams erzüchtet.

Eigenschaften und Leistung:

Vorwerkhühner sind wirschaftliche Zweinutzungshühner (Eier und Fleisch). Die Legeleistung im ersten Jahr beträgt 170 gelbliche Eier mit einem Bruteier-Mindestgewicht von 55 g. Der Bruttrieb ist eher gering. Bei freiem Auslauf sind sie sehr gute Futtersucher und daher sparsam im Futterzusatz. 

Vorwerkhühner sind wetterhart, robust und frühreif. 

Besonderheiten:

Vorwerkhühner sind ausgesprochen gutmütig, lebhaft und nicht scheu.

Die Küken sind beim Schlüpfen schwarz, gelb oder schwarz-gelb gemischt, was jedoch keinen Rückschluß über die spätere Färbung zulässt. 

Bestand:

Die Rasse wird auch im "Erhaltungszuchtring Vorwerkhuhn" betreut. Innerhalb des Zuchtringes konnte die Nachfrage nach Tieren nicht befriedigt werden.

Eine Bestandsabfrage ergab zur Zuchtsaison 2016 einen Bestand von 508 Hähnen und 3.606 Hennen.

Gefährdungsgrad:

Kategorie "Beobachtung" laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

 

Kontakt


Weiterführende Informationen:


Das Vorwerkhuhn  (aus: Online Broschüre Geflügel, GEH, 1994)   

Vorwerkhuhn  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)