Unsere neuen Bürozeiten ab 1. Mai 2019

Telefon: 05542-1864 - Email: info(at)g-e-h.de
 
  Montag: 10 – 13 Uhr
  Dienstag: 10 – 13 Uhr
  Mittwoch: 10 – 13 Uhr
  Donnerstag: 13 – 17 Uhr

 

 

Bentheimer Landschaf

(Foto: Prof. Dr. Sambraus)

 

Kennzeichen:

Größtes deutsches Moor- und Heideschaf; Muttertiere wiegen bei einer Widerristhöhe von 65-70 cm etwa 60 kg, Böcke sind 5 cm größer und wiegen 80-90 kg. Die Farbe des Haarkleides ist reinweiß, auffallend sind die dunkleren Partien um Augen, Ohren und an den Beinen. Die Nase ist leicht geramst, der Schwanz lang und bewollt.

Verbreitung:

Hauptverbreitung im westlichen Niedersachsen und im Rheinland.

Herkunft:

Wurden in der Grafschaft Bentheim und Lingen (Emsland) gezüchtet. Entstanden aus einer Kreuzung zwischen einheimischen Marsch- und Heideschafen mit dem holländischen Drentheschen Heideschaf.

Eigenschaften/Leistung:

Das Bentheimer Landschaf zeichnet sich durch beste Muttereigenschaften und Säugeleistung aus, das Ablammergebnis liegt bei 130-150%. Hervorragende Fleischqualität. Die Jahreswollmenge beträgt bei Böcken 4-5 kg.

Besonderheiten:

Gute Marschfähigkeit durch harte, moderhinkefeste Klauen; daher beste Eignung zur Hütehaltung in Moor- und Heidegebieten.

Bestand:

 

 

Herdbuch:

173 Böcke und 3.652 Mutterschafe (2017)

Gefährdungsgrad:

Kategorie III (gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Gefährdungskennzahl:

1008 GKZ ¹

 

Kontakt


Weiterführende Informationen:

¹ GEH-Gefährdungskennzahl GKZ, Ein verbessertes Einstufungsverfahren für den Grad der Gefährdung

Bentheimer Landschaf  (aus: Online-Broschüre Schafe, Ziegen, Gebrauchshunde, GEH, 2008)

Bentheimer Landschaf  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)