Angler Sattelschwein

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(Foto: Prof. Dr. Sambraus)  


Kennzeichen:

Großrahmige Landrasse mit Schlappohren. Haut schwarz pigmentiert mit weißer Zeichnung in der Sattellage. Verbreitung: Einzelbestände in Nord- und Ostdeutschland sowie der Tschechoslowakei.

Herkunft:

Halbinsel Angeln in Schleswig-Holstein. Seit 1929 im Herdbuch. Anerkennung als eigenständige Rasse im Jahr 1937. In den 50er Jahren Verbreitung in ganz Norddeutschland.

Eigenschaften und Leistung:

Hohe Ferkelaufzuchtrate, sehr gute Muttereigenschaften und Milchleistung. Anspruchslose, robuste Tiere mit guten täglichen Zunahmen.

Besonderheiten:

Eignet sich für alle extensiven Haltungsformen wie z. B. Hütten- und Weidehaltung. Die Landesregierung Schleswig-Holstein unterstützt die Herdbuchzucht durch Wurfprämien. Die Erhaltungsbemühungen werden durch den "Förderverein Angler Sattelschwein" getragen (www.angler-sattelschweine.de).


Bestand:

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Gesamtbestand in Deutschland ca. 200 Tiere (2009). 

Herdbuch:

Im Jahr 2009 sind im Herdbuch 18 Eber und 80 Sauen erfasst. Gefährdungsgrad: Kategorie I (extrem gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.

Gefährdungskennzahl:

32 GKZ 1


Kontakt


Weiterführende Informationen:

¹ GEH-Gefährdungskennzahl GKZ, Ein verbessertes Einstufungsverfahren für den Grad der Gefährdung

Angler Sattelschwein  (aus: Online Broschüre, GEH, 1997)   

Angler Sattelschwein  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)