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GEH - Rassekurzbeschreibungen Ziegen

Thüringer Wald Ziege

Thüringer Waldziege

(Foto: K.  Peter)

Kennzeichen:

Schokoladenbraune Farbe ohne Fuchsanflug und ohne Aalstrich. Ausgeprägte Gesichtsmaske, weißgesäumte Stehohren. Die Unterbeine, Bauch und Spiegel sind weiß. Beide Geschlechter behornt oder hornlos.

Verbreitung:

Zuchttiere über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Etwa ein Drittel davon im Ursprungsgebiet Thüringen.

Herkunft:

Die Rasse entwickelte sich Anfang diesen Jahrhunderts, als Ziegenzüchter aus Thüringen in ihre damaligen regionalen Landschlägen Toggenburgerziegen einkreuzten. 1935 hatte sich die Rasse soweit konsolidiert, dass sie als eigenständige Ziegenrasse benannt wurde. Seitdem wird sie rein weitergezüchtet.

Eigenschaften/Leistung:

Milchleistung bei 700 - 1000 kg bei 3,5 % Fett.

Weibliche Tiere sind sehr fruchtbar, Mehrlingsgeburten treten häufig auf.

Besonderheiten:

Die Thüringer Wald Ziege ist heute die einzige eigenständig gezüchtete Ziegenrasse Deutschlands.

Bestand:

Ca. 1022 Tiere (2006) in allen Bundesländern. Schwerpunkte in Thüringen, Hessen, Sachsen, Westfalen und Niedersachsen.

Herdbuch:

Herdbuchführung durch Landesziegenzuchtverbände. Bundesweite Koordination vom Landesverband Thüringer Ziegenzüchter (Erfurt).

Gefährdungsgrad:

Kategorie II (stark gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Kontakt


Weiterführende Informationen:

Die Thüringer Wald Ziege  (aus: Online-Broschüre Schafe und Ziegen)

ThüringerWald Ziege  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)


Ein Informationsservice der GEH e.V.
Stand: - Geschäftsstelle (GEH)
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