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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Schweine |
Wollschwein/Mangalitza

(Foto: A. Feldmann)
Kennzeichen:
Großrahmige Tiere mit Karpfenrücken, starke Knochen, kräftiger Muskulatur und großen Hängeohren; auffallend lange, gekrauste Borsten („Wolle") in blondem, rötlichem oder schwarzbraunem Farbton. Die Ferkel sind bei der Geburt wie beim Wildschwein braunweiß gestreift.
Verbreitung:
Wegen der hervorragenden Speckdicke Mitte des 19. Jahrhunderts in ganz Europa verbreitet.
Herkunft:
Entstehungsgebiet ist das alte Österreich-Ungarn; das Mangalitza stammt vom serbischen Sumadiasschwein ab.
Eigenschaften/Leistung:
Anspruchloses Speckschwein mit hohem Schauwert, hoher Fettansatz. Die Sauen zeigen sehr gute Muttereigenschaften; gute Mastfähigkeit bei durchschnittlich 750 g täglicher Zunahme. Besondere Qualität des Fleisches bei der Herstellung von Dauerwaren. Sehr anspruchslos und kälteresistent. Relativ kleine Würfe.
Besonderheiten:
Großer Bewegungsdrang und daher für die Freilandhaltung sehr geeignete Rasse. Die Borsten und das Unterhaar werden im Herbst und im Frühjahr abgeworfen.
Bestand:

Heute wenige Tiere in Ungarn, dem Bundesgebiet, Schweiz, Ungarn, Österreich und der Tschechoslowakei. 197 Tiere. (2005)
Herdbuch:
Gefährdungsgrad:
Kategorie „Rassen aus anderen Ländern" in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
Weiterführende Informationen:
Wollschwein
(aus: Online Broschüre, GEH, 1997)
Wollschwein
blond (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in
Deutschland)
Wollschwein
rot (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)
Wollschwein
schwalbenbäuchig (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen
in Deutschland)
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