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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Schafe |
Waldschaf

(Foto:
Sambraus)
Kennzeichen:
Feingliedriges, klein bis mittelgroßes Landschaf mit langer, grober Wolle. Meist weiß, vereinzelt braune Tiere. Böcke häufig behornt. Böcke: 60 bis 80 kg, Muttern: 40 - 55 kg.
Verbreitung:
Bayerischer Wald, Böhmerwald und Mühlviertel.
Herkunft:
Geht auf das mittelalterliche Zaupelschaf zurück.
Eigenschaften/Leistung:
Robuste und genügsame Rasse mit hoher Fruchtbarkeit. Gute Muttereigenschaften und Milchleistung. Lange, schlichte Wolle - zum Handspinnen geeignet. Asaisonale Brunst.
Besonderheiten:
In abgelegenenen Rückzugsgebieten der Alpen auch als Steinschaf bekannt.
Bestand:
In Bayern 165 Muttern, davon 70 im Herdbuch.
Herdbuch:
Gefährdungsgrad:
Kategorie I (extrem gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
Weiterführende Informationen:
Das Waldschaf
(aus: Online-Broschüre Schafe und Ziegen)
Waldschaf
(Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)
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