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GEH - Rassekurzbeschreibungen Schafe

Skudde

Skudde

(Foto: Humpert)

Kennzeichen:

Kleinrahmiges, weiß, schwarzgrau oder goldbraun gefärbtes Heideschaf; kurzschwänzig, kleine Ohren. Böcke tragen stark gewundenes Schneckengehörn, weibliche Tiere sind hornlos oder bilden nur kurze Hornstummel aus. Bei einer Widerristhöhe von 50-60 cm erreichen weibliche Tiere ein Gewicht von 30-35 kg und Böcke 40-50 kg.

Verbreitung:

Die Tiere sind in den einzelnen Bundesländern über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Zuchtschwerpunkte in Hessen und dem Saarland, Mark Brandenburg und Berlin.

Herkunft:

Als „Heidschnucke der Masuren" ist die Skudde eine bodenständige Rasse Ostpreußens und des Baltikums. Sie gehört zu der Gruppe der kurzschwänzigen, nordischen Heideschafe.

Eigenschaften/Leistung:

Asaisonale Brunst mit häufigen Zwillingsgeburten, sehr widerstandsfähig gegenüber Krankheiten, Wolleistung ca. 2 kg mittelfeine Schlichwolle (C/D Qualität), sehr genügsam, mageres, wohlschmeckendes Fleisch, auch bei extremem Klima sehr robust

Besonderheiten:

Wird als kleinste mitteleuropäische Schafrasse bezeichnet; zur Beweidung karger Standorte geeignet, vornehmlich zur Pflege von Heidegebieten.

Bestand:

Bundesweit etwa noch 1000 Tiere.

Herdbuch:

Gefährdungsgrad:

Kategorie III (gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Kontakt


Weiterführende Informationen:

Die Skudde  (aus: Online-Broschüre Schafe und Ziegen)

Skudde (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)


Ein Informationsservice der GEH e.V.
Stand: - Geschäftsstelle (GEH)
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