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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Rinder |
Vogtländisches Rotvieh

(Foto: Müller)
Kennzeichen:
Mittelgroßes und gedrungenes einfarbig rot bis rotbraunes Rind mit hellem Flotzmaul und Augenrändern.
Verbreitung:
Sachsen. Vogtland und Egerland.
Herkunft:
Schon im 18. Jahrhundert erwähnt. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts einzige Rasse im Vogtland. 1897 Gründung als erste Herdbuchgesellschaft Sachsens. 1904 erste Milchkontrolle. 1935 staatliche Aberkennung und Erklärung des Vogtlandes als Fleckviehzuchtgebiet.
Eigenschaften/Leistung:
Dreinutzungstyp; widerstandsfähig und anspruchslos; brachte als Zugtier 3000 kg Milch mit bis zu 5% Fett. Ende der 60er Jahre durchschnittlich über 4000 kg bei 4% Fett und Weidezunahmen um 650 g/Tag. Hohe Fleischqualität.
Besonderheiten:
Erhaltung letzter Individuen durch illegale Spermaeinfuhr von Roten Höhenvieh- und Harzer Bullen in die ehemalige DDR 1989 und damit Aufbau einer Zuchtgruppe Vogtländisches Rotvieh.
Bestand:
40 Tiere mit unterschiedlichen Genanteilen.
Herdbuch:
Gefährdungsgrad:
Kategorie I (extrem gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
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