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GEH - Rassekurzbeschreibungen Rinder

Rotes Höhenvieh

Rotes Höhenvieh

(Foto: Sambraus)

Kennzeichen:

Mittelrahmig und gut bemuskelt; einfarbig rotbraun, z.T. mit weißer Schwanzquaste ummantelt von rotbraunen Haaren. Helle Hörner mit dunkler Spitze. Helles Flotzmaul.

Verbreitung:

Schlesien bis Westfalen. Mit anderen kurzköpfigen Höhenrassen vor dem Mittelalter in Süd-, Mittel- und Osteuropa dominierend. 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts in Form verschiedenster Rasseschläge.

Herkunft:

Bezeichnung „Keltenvieh" weist auf einfarbig rote Ahnen in vorchristlicher Zeit hin. Zusammenfassung verschiedener Rotviehschläge wie Vogelsberger-, Harzer-, Odenwälder-, Wittgensteiner Rotvieh zum Roten Höhenvieh im Jahr 1985. Seit ca. 30 Jahren Verdrängungskreuzung durch Niederungsrassen.

Eigenschaften/Leistung:

Gute Konstitution und Vitalität, genügsam. Hoher Gehalt an Milchinhaltsstoffen und beste Fleischqualität. Eignung für Landschaftspflege sowie Mutter- und Ammenkuhhaltung.

Besonderheiten:

Überleben der Rasse durch entdecken „vergessener" Spermaportionen in einer Besamungsstation. Dadurch Wiederaufbau der Population mit letzten Kreuzungstieren möglich.

Bestand: 651 Tiere gesamt (2001)

Im Hauptverbreitungsgebiet Hessen 250 Tiere, in anderen Bundesländern in Kleinbeständen verteilt.

Herdbuch: 755 Tiere (Stand 2006)

Gefährdungsgrad:

Kategorie II (gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.


Kontakt


Weiterführende Informationen:

Das Rote Höhenvieh  (aus: Online Broschüre)   

Vogtländisches Rotvieh   (aus: Online Broschüre)

Rotes Höhenvieh  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)


Ein Informationsservice der GEH e.V.
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