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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Rinder |
Hinterwälder Rind

(Foto: Feldmann)
Kennzeichen:
Hellgelb bis dunkelrot-braunes Haarkleid auf weißem Grund, gedeckt, gefleckt, gescheckt oder gesprenkelt; Kopf meist weiß, teils gefleckt.
Widerrist der Kühe 115-125 cm bei einem Gewicht von 380-480 kg.
Verbreitung:
Südlicher Hochschwarzwald (Feldberg, Belchen, großes und kleines Wiesental).
Herkunft:
Alter Landschlag, der sich aus dem Keltenrind entwickelt haben soll. In den Höhenlagen des Südschwarzwaldes entwickelte sich es zu einer betont eigenständigen Rasse.
Eigenschaften/Leistung:
Robust, genügsam, hohe Fruchtbarkeit, langlebig, sehr weidetüchtig, harte Konstitution, sehr gutes Fundament. Milchleistung der etwa 600 kontrollierten Bestandskühe 3300 kg mit 4,0% Fett und 3,4% Eiweiß; tägl. Zunahme der Auktionsbullen ca. 900g; bestens zur Mutter- und Ammenkuhhaltung geeignet; Entwicklung eines eigenen Qualitätsfleischprogramms.
Besonderheiten:
Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 1992, kleinste mitteleuropäische Rinderrasse.
Bestand:
Gesamtpopulation ca. 4000 Tiere, Kuhbestand 2200, etwa 50 Deckbullen, ca. 15% der Kühe werden künstlich besamt.

Ein kleiner Bestand zugekaufter Tiere befindet sich in der Schweiz.
Herdbuch:
746 Tiere (Stand 2006)
Gefährdungsgrad:
Kategorie III (gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung
alter und gefährdeter Haustierrassen.
Weiterführende Informationen:
Das Hinterwälder Rind (aus: Online Broschüre)
Hinterwälder
Rind (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in
Deutschland)
Hinterwälder
Fleischnutzung (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in
Deutschland)
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