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GEH - Rassekurzbeschreibungen Rinder

Glanvieh

Glanvieh

(Foto: Schmidt)

Kennzeichen:

Einfarbig gelb mit breitem fleischarmen Flotzmaul. Nach vorn gewundene, meist abwärts geneigte Hörner z.T. mit dunkler Spitze. Hoher Schwanzansatz, langes und breites Becken. Kräftiges Fundament und gelbe oder auch dunkle Klauen.

Verbreitung:

Rheinland-Pfalz, vor allem zwischen Glantal und Donnersberg.

Herkunft:

Entstand aus der Einkreuzung von Schweizer- und Friedländer Vieh in das Pfälzer Landvieh. Rassegründung geht auf Erlass des Pfalzgrafen Christian IV im Jahre 1773 zurück. Um 1930 noch 76% des Gesamtrinderbestands im Ursprungsgebiet.

Eigenschaften/Leistung:

Ursprüngliche Dreinutzungsrasse. Heute auf zwei Nutzungslinien orientiert. Gute Fleischqualität mit hoher Ausschlachtung sowie Milchleistung von 4500 - 5000 kg mit 4 - 4,5% Fett. Harte Klauen. Besonders leichtkalbig.

Besonderheiten:

Im Hauptverbreitungsgebiet 1951 noch über 60% aller Kühe zur Gespannarbeit genutzt. Erhaltung der Restbestände durch Initiative des Vereins zur Erhaltung und Förderung des Glanviehs und des Vereins Rheinische Glanviehzüchter e. V. 

Bestand:

Zuchtbestand umfasst 670 Tiere. Tendenz leicht steigend.

Herdbuch: 670 Tiere gesamt (Stand 2007)

Gefährdungsgrad:

Kategorie I (extrem gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Kontakt


Weiterführende Informationen:

Das Glanrind  (aus: Online Broschüre)   

Glanrind  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)


Ein Informationsservice der GEH e.V.
Stand: - Geschäftsstelle (GEH)
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