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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Rinder |
Gelbvieh (Frankenvieh)

(Foto:
Sambraus)
Kennzeichen:
Mittel- bis großrahmiges Rind mit guter Bemuskelung und kräftigem Knochenbau. Sehr widerstandfähige Klauen. Behornt.
Verbreitung:
Das Hauptzuchtgebiet: Unter-, Ober- und Mittelfranken. Daneben bestanden die Zuchtverbände Südniedersachsen, Nordhessen und Thüringen (inzwischen aufgelöst). Größere Mutterkuhbestände in den neuen Bundesländern.
Herkunft:
Auf einen rotbraun gefärbten keltisch-germanischen Landschlag zurückzuführen. Das altfränkische Rind war von sehr kleiner Statur, nachdem schwerere Zugochsen benötigt wurden, begann man ab 800 mit der oft planlosen Einkreuzung anderer Rinderrassen. Um 1875 begann die beständige Reinzucht auf Einfarbigkeit (gelb), Arbeitstüchtigkeit und Frohwüchsigkeit.
Eigenschaften/Leistung:
Fleischbetonte Zweinutzungsrasse. Frohwüchsig, futterdankbar. Problemlose Abkalbungen, lange Nutzungsdauer. Jahresmilchmenge bei 5000 kg. Die tägl. Zunahme der Mastbullen beträgt ca. 1200 - 1300 g. Feinfaseriges, gut marmoriertes Fleisch.
Besonderheiten:
Sehr gut als Fleischrasse in Mutterkuhhaltung einsetzbar, jedoch von ausländischen Fleischrassen verdrängt.
Bestand:
Zur Zeit nicht akut vom Aussterben bedroht. Jedoch stark rückläufiger Gesamtbestand dieser Rasse. Halbierung der Anzahl von Herdbuchkühen zwischen 1988 und 1994 von 24000 auf 12000 Tiere. Im Jahr 2001 gab es noch 7583 Tiere. 4639 Tiere (Stand 2006)

Herdbuch:
4639 Tiere (Stand 2006)
Gefährdungsgrad:
Kategorie "Zur Bestandsbeobachtung" in der Roten Liste der
Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
Weiterführende Informationen:
Das Gelbvieh (Frankenvieh) (aus: Online Broschüre)
Gelbvieh (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in
Deutschland)
Gelbvieh
Fleischnutzung (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in
Deutschland)
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