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GEH - Rassekurzbeschreibungen Rinder

Ansbach Triesdorfer Rind

Ansbach Triesdorfer Rind

(Foto: Herrmann)

Kennzeichen:


Mittelgroß, rot-weiß gescheckt. Kräftiges Fundament, Hörner gewöhnlich weit nach außen und hinten gestellt. 
Gewicht: Bulle 1100 kg, Kuh 700 kg.


Verbreitung:

Mittelfranken

Herkunft:

Mitte des 18. Jahrhunderts durch die Einkreuzung von Schwarzbunten aus Holland und Ostfriesland in mittelfränkische Landschläge entstanden. In der Hochzucht um 1896 existierten ca. 190000 AT-Tiere. Zu dieser Zeit weitere Verbreitung, z.T. bis nach England und Frankreich.

Eigenschaften/Leistung:

Zweinutzungsrasse mit gleicher Betonung von Milch und Fleisch. Gute Mastfähigkeit. Die Jahresmilchmenge beträgt annähernd 5000 kg.

Besonderheiten:

Die Hartklauigkeit ließ das Arbeiten der Tiere ohne Klauenbeschlag auch auf den mit Lesesteinen befestigten Feldwegen zu.

Bestand:

Das bayrische Körgesetz von 1888 ließ nur noch „Tiger" zur Körung zu. Dadurch drastische Reduzierung der Bestände. Seit einigen Jahrzehnten nur noch Kreuzungstiere vorhanden. Der Tierbestand umfasst zur Zeit etwa 26 Tiere.

Herdbuch: 

Ansbach Triesdorfer  gesamt ( m/f) ~50 Tiere (Stand 2006)

Gefährdungsgrad:

Kategorie I (extrem gefährdet) laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Kontakt


Weiterführende Informationen:

Das Ansbach Triesdorfer Rind  (aus: Online Broschüre)   

Ansbach-Triesdorfer  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)


Ein Informationsservice der GEH e.V.
Stand: - Geschäftsstelle (GEH)
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