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GEH - Rassekurzbeschreibungen Pferde

Dülmener

Dülmener

(Foto: Sambraus)

Kennzeichen:

Alle Farben und Schattierungen; mit und ohne weiße Abzeichen; lange, dichte Mähne und langer Schweif; kleine, sehr harte Hufe, meistens mit Aalstrich.

Verbreitung:

Hauptbestand im Merfelder Bruch bei Düren/Westfalen. Kleinere Bestände bundesweit verteilt.

Herkunft:

Urkundliche Erwähnung bereits im 14. Jahrhundert. Entstanden wahrscheinlich aus Kreuzungen von Wildpferden und entlaufenen Hauspferden.

Eigenschaften/Leistung:

Zäh, robust, wetterhart; keine spezielle Nutzung, als Kutschpferd geeignet.

Besonderheiten:

Rasse überlebte durch die Bestände in der Wildbahn im Merfelder Bruch. Dort sind ca. 350 Tiere auf 400 ha Weide- und Waldland in Freilandhaltung versammelt.

Bestand: 

Herdbuch:

96 Tiere ges. (2007)

Gefährdungsgrad:

Kategorie I (extrem gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen

Kontakt


Weiterführende Informationen:

Dülmener  (aus: Online Broschüre Pferde und Esel)   

Dülmener (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)


Ein Informationsservice der GEH e.V.
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