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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Geflügel |
Westfälischer Totleger

(Foto: Kirna)
Kennzeichen:
Silber- oder goldfarben gesprenkelt. Weißer Halsbehang. Hähne mit tiefschwarzem Schwanz. Gestreckter Kopf mit rotem Gesicht und kleinen Federchen. Bläulicher Schnabel und dunkelbraune Augen.
Verbreitung:
Von Westfalen aus in alle Nordseeländer verbreitet. Inzwischen bundesweit.
Herkunft:
Urstamm vermutlich auf die 1600 als „Türkisches Huhn" beschriebenen Rassen zurückzuführen. Früher auch als „Hamburger Silbersprenkel" bekannt. Gehört zur Gruppe der Sprenkelhühner.
Eigenschaften/Leistung:
Sehr widerstandsfähig. Sowohl Gewicht als auch Legeleistung sollen wirtschaftlichen Kriterien entsprechen. Gewicht der Hähne bei 2 - 2,5 kg, das der Hühner zwischen 1,5 und 2 kg; 180-220 Eier pro Jahr.
Besonderheiten:
Fasanenartige Erscheinung weicht von alter Landhuhnform ab. Erstaunliche Legeleistung ließ die Vermutung aufkommen, diese Hühner „legten sich zu Tode".
Bestand:

Etwa 50 bis 60 Zuchtstämme mit ca. 1000 Tieren.
Herdbuch:
Gefährdungsgrad:
Kategorie "Zur Bestandsbeobachtung" laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
Weiterführende Informationen:
Das Westfälische Totlegerhuhn
(aus: Online Broschüre Geflügel)
Westfälischer
Totleger (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in
Deutschland)
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