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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Geflügel |
Das Vorwerkhuhn

(Foto: Kienle)
Kennzeichen:
Ein kräftiges, gedrungenes, mehr tief- als hochgestelltes Nutzzwiehuhn mit einzigartiger, gleicher Zeichnung beider Geschlechter, ausgesprochen gutmütig, lebhaft und nicht scheu. Typisch ist das unter dem sammetartigen Halsbehang zutage tretende Goldgelb und dessen Farbübergänge zum satten Schwarz des Schwanzes. Das ideale Wirtschaftshuhn (Eier und Fleisch). Wetterhart, frühreif und bei freiem Auslauf und guter Weide ein sehr guter Futtersucher, daher sparsam im Futterzusatz. Nichtflieger, wenig Bruttrieb. Gewicht: Hahn 2,5 bis 3 kg, Henne bis 2,5 kg.
Verbreitung:
Sehr viele Tiere werden in Sachsen, Thüringen und Schlesien gehalten, womit sich der Schwerpunkt der Zucht von Hamburg auf diese Gebiete verlagerte. Einzelne Bestände bundesweit verteilt.
Herkunft:
Vorwerkhühner wurden ab 1900 aus Lakenfeldern, gelben Orpington, gelben Ramelslohern, Andalusiern und den Sotteghams gezüchtet.
Eigenschaften/Leistung:
Zweinutzungshuhn. Die Legeleistung im ersten Jahr beträgt 150 gelbliche Eier. Die Fleischleistung ist gut.
Besonderheiten:
Bemerkenswert ist die Verträglichkeit der Hähne untereinander.
Bestand:

Die Gesamtpopulation liegt bei 4658 Tieren. In Deutschland gibt es 132 Züchter, in Holland 63, in Dänemark 58 und in der Schweiz 23. Tendenz steigend.
Herdbuch:
Sie werden in keinem Herdbuch geführt.
Gefährdungsgrad:
Zur Bestandsbeobachtung in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
Weiterführende Informationen:
Das Vorwerkhuhn
(aus: Online Broschüre Geflügel)
Vorwerkhuhn
(Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)
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