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GEH - Rassekurzbeschreibungen Geflügel

Sulmtaler

Sulmtaler

(Foto: Feldmann)

Kennzeichen:

Tiefgebautes, schweres Landhuhn mit feinem Knochenbau, kaum mittelhoher Stellung, mit Schopf, etwas locker im Gefieder. Weizenfarbig. Geringer Bruttrieb. Gewicht der Hähne 2,5 bis 4 kg und Hennen bis 3,5 kg.

Verbreitung:

Steirischer Landhuhnschlag, der in der Gegend von Graz bis Marburg (Maibor), vor allem im Sulmtal als Grenzlandhuhn zu Hause war. In Deutschland in einigen Beständen verbreitet.

Herkunft:

Die Sulmtaler wurden vor ca. 100 Jahren aus Steirischen Landhühnern herausgezüchtet. Zwischen den beiden Weltkriegen erlangten die Sulmtaler überall in Deutschland große Beliebtheit.

Eigenschaften/Leistung:

Wetterhartes Zwiehuhn mit zartem, weißen Fleisch, frohwüchsig, ausgezeichnete Futterverwerter, daher leicht mästbar. Legeleistung im ersten Jahr ca. 160 rahmfarbige bis hellbraune Eier.

Besonderheiten:

Besonders gute Futterverwerter, Zweinutzungshuhn.

Bestand:

15 bis 20 Züchter halten ca. 100 Hühner in Deutschland. Bestandstendenz steigend. In Österreich ist die Bestandstendenz ebenfalls steigend.

Herdbuch:

Sulmtaler werden im Zuchtbuch Hessen/Nassau geführt

Gefährdungsgrad:

Kategorie „Rassen aus anderen Ländern" in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Kontakt


Weiterführende Informationen:

Das Sulmtaler Huhn  (aus: Online Broschüre Geflügel)   

Sulmtaler  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)


Ein Informationsservice der GEH e.V.
Stand: - Geschäftsstelle (GEH)
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