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GEH - Rassekurzbeschreibungen Geflügel

Die Deutsche Legegans

Die Deutsche Legegans

(Foto: M. Vogt)

Kennzeichen:

Die Deutsche Legegans zeichnet sich durch einen breiten, tiefen, kräftigen, allseits gut abgerundeten Rumpf aus. Die Brust ist etwas vorgebaut und der Bauch ist rundlich mit einer kleinen Doppelwamme. Sie besitzt einen kräftigen Kopf und einen mittellangen, kräftigen Hals. Die Farbe der Deutschen Legegans ist weiß.

Das Gewicht des Ganters beträgt 6,5 kg, das der Gans 5,5 kg.

Verbreitung:

Deutschland, wurde vor allem in der ehemaligen DDR gehalten.

Herkunft:

Die Ausgangstiere waren weißfiedrige Gänseschläge aus der Graugansabstammung. Seit 1941 erfolgte die Herdbuchzucht in der damaligen DDR mit dem Ziel, hohe Nutzeigenschaften, sowie besonders gute Legeleistung zu erreichen.

Eigenschaften/Leistung:

Legerasse mit einer Leistung von bis zu 40 Eiern pro Gans und Jahr, mit einem Eigewicht von 170 g; kein Bruttrieb. Gute Mastleistung, frohwüchsig und futterdankbar. Die Federleistung pro Tier beträgt 200 g.

Besonderheiten:

F. Juhre schrieb 1975 in der damaligen DDR folgendes über die Legegans: “Warum Legegans? Da uns im Hinblick auf die bessere Versorgung unserer werktätigen Menschen mit Gänsefleisch, Gänsefett und Bettfedern besonders gelegen ist, lag nichts näher, als eine Legegans herauszuzüchten, die ihren Namen - im Gegensatz zu den vielfach so gepriesenen ,Viellegern’ unkontrollierbarer Herkunft- wirklich verdient.“

Bestand:

2005 wurden in 12 registrierten Beständen 225 Tiere gezählt.

Gefährdungsgrad:

Kategorie I (extrem gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Kontakt


Weiterführende Informationen:

Die Deutsche Legegans  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)


Ein Informationsservice der GEH e.V.
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