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GEH - Rassekurzbeschreibungen Geflügel

Deutsches Langschan


Kennzeichen:

Das Deutsche Langschan ist ein sehr hochgestelltes Huhn, was bedeutet, dass Unter- und Oberschenkel überdurchschnittlich lang ausgeprägt sind. Der lange und gestreckte Körper zeigt eine nach vorn geneigte Haltung mit einer aufsteigenden Rückenlinie. Anerkannt sind die Farbschläge Schwarz, Blau, Weiß und Weiß-Schwarzcolumbia.

Verbreitung:

Deutschland 

Herkunft:

Das  Deutsche Langschan-Huhn wurde um 1880 in Deutschland  aus den aus China stammenden Croad Langschan, Minorkas und Plymouth Rocks erzüchtet.

Eigenschaften/Leistung:

Das Deutsche Langschan ist ein robustes und schweres Zweinutzungshuhn. Der Hahn wiegt zwischen 3 und 4,5 kg, die Henne wird 2,5 bis 3,5 kg schwer. Die Legeleistung liegt im ersten Jahr bei 160 stroh- bis braungelben Eiern mit einem Bruteier-Mindestgewicht von 55 g. Deutsche Langschan-Hühner sind vom Wesen her sehr ruhig und sehr zutraulich. Aufgrund ihres Gewichts fliegen sie kaum.

Besonderheiten:

Bestand:



In der Bestandserfassung des BDRG (Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter) waren im Jahr 2005 83 männliche und 375 weibliche Tiere aus den Farbschlägen blau-gesäumt, braunbrüstig, schwarz (häufigster Farbschlag) und weiß.

 

Gefährdungsgrad:  

Kategorie II der Roten Liste – stark gefährdet

Kontakt


Weiterführende Informationen:

Das Deutsche Langshan (Wilfried Windhorst)

 Deutsche Langschan  (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in Deutschland)


Ein Informationsservice der GEH e.V.
Stand: - Geschäftsstelle (GEH)
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