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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Geflügel |
Die Emdener Gans

(Aus: Der große Geflügelstandard in Farbe,
Bd.3, J. Relovsky)
Kennzeichen:
Die Emdener Gans ist reinweiß. Sie besitzt ein volles und breit ausgebildetes Hinterteil mit doppelt herunterhängender Bauchwamme. Der Kopf ist schlank mit einer etwas abgeflachten Stirn und breiten, nicht zu vollen Backen. Es handelt sich um die schwerste deutsche Gans. Der Ganter erreicht mit seinem langen Hals eine Höhe von einem Meter. Das Gewicht der Ganter beträgt 11-12 kg, das der Gänse 10 -11 kg.
Verbreitung:
Deutschland, England, USA.
Herkunft:
Die Emdener Gans stammt von der Graugans ab und ist die älteste und bekannteste unserer Gänserassen. Die Zucht geht nachweisbar bis ins 13. Jahrhundert zurück. Hervorgegangen ist die Rasse aus einer in der Gegend von Emden und Bremen gehaltenen großen Landgans, die wegen ihres langen, gebogenen Halses auch als Schwanengans bezeichnet wurde.
Eigenschaften/Leistung:
Mast- und Legerasse mit einer Mastleistung von 10-12 kg Lebendgewicht. Eine der besten Mastgänse mit vortrefflichem Fleisch. Die Legeleistung beträgt 35-40 Eier/Gans mit einem Eigewicht von 170 g. Die Federleistung pro Gans beträgt ¾ kg.
Besonderheiten:
Ist in vielen Hybridherkünften, die heute verwendet werden, genetisch verankert.
Bestand:

2005 wurden in 44 Beständen 390 Tiere gezählt.
Gefährdungsgrad:
Kategorie I (extrem gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
Weiterführende Informationen:
Emdener
Gans (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in
Deutschland)
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