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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Geflügel |
Bergischer Schlotterkamm

(Foto: Feldmann)
Kennzeichen:
Derbes, mittelgroßes, wetterfestes Nutzhuhn mit langgestrecktem kastenförmigen Körper und einem zur Seite schlotternden, einfachen Kamm. Die Schlotterkämme werden in den Farbschlägen schwarz, schwarz-weißgedobbelt, schwarz-gelbgedobbelt und gesperbert gezüchtet. Gewicht der Hähne 2 bis 2,75 kg, der Hennen bis 2,25 kg.
Verbreitung:
Nordrhein Westfalen, Bergisches Land
Herkunft:
Schon vor vielen hundert Jahren im Bergischen Lande neben den Krähern gezüchtete Rasse. Die Bergischen Schlotterkämme entstanden vermutlich im 18. Jahrhundert aus der Vermischung von Bergischen Krähern und eingeführten spanischen Hühnerrassen.
Eigenschaften/Leistung:
Gutes Fleisch- und Legehuhn, Jahres-Eierleistung im ersten Jahr liegt bei 180, im 2. Jahr 160 reinweiße Eier. Kein Bruttrieb.
Besonderheiten:
Der Hennenkamm gab der Rasse den Namen: Schlottern soll er, d.h. „er soll nicht einseitig tief am Scheitel herunterhängen, sondern vielmehr feingesägt schön umliegen, mal auf dieser, mal auf jener Seite des Kopfes. Er soll eben schlottern."
Bestand:
Ca. 20 Zuchten mit etwa 200 Tieren in sechs, vor allem kleinen Herden, Bestandsentwicklung zunehmend.

Herdbuch:
Die Bergischen Kräher werden vom Sonderverein für Bergische Hühnerrassen bundesweit erfasst.
Gefährdungsgrad:
Kategorie I (extrem gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
Weiterführende Informationen:
Der Bergische Schlotterkamm
(aus: Online Broschüre Geflügel)
Bergischer
Schlotterkamm (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in
Deutschland)
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