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GEH - Rassekurzbeschreibungen Geflügel

Die Bayerische Landgans



(Foto: Künzel/Ströse)

Kennzeichen:

Die Gefiederfarbe der Bayerischen Landgans ist teils reinweiß, teils grau mit Schenkelbinden. Weitere Farben sind Schecken in schwarz, grau, mittelblau und hellblau sowie rein dunkelblaue, hellblaue und braune Tiere.

Der Rumpf ist eiförmig und wird fast waagerecht getragen. Die Bayerische Landgans besitzt eine volle, runde Brust und einen gerundeten Bauch. Der Kopf ist schön gewölbt mit einem keilförmigen Schnabel.

Das Gewicht des Ganters beträgt im Durchschnitt 6 kg, das der Gans 5 kg.

Verbreitung:

Hauptsächlich in Bayern verbreitet.

Herkunft:

Die Bayerische Landgans wurde in Franken, der Oberpfalz, Niederbayern und Schwaben gezüchtet und bezeichnet den Oberbegriff der hiesigen Landgansschläge. Sie stammt eng von der Graugans ab.

Eigenschaften und Leistung:

Zuverlässige und robuste Weidegans mit guter Fleischqualität und einem Schlachtkörpergewicht von 3,5 bis 5 kg. Sie ist vollfleischig, nicht grobknochig und nicht fett.

Die Bayerische Landgans legt zwischen 8 und 20 Eier pro Jahr und besitzt sehr gute Bruteigenschaften.

Sie eignet sich besonders für die bäuerliche Kleinhaltung. Sie hat ein freundliches Wesen und wird Bezugspersonen gegenüber schnell zutraulich.

Sie ist flugfreudig, aber standorttreu. Als Weidegans kann sie bei ausreichenden Grünflächen mit geringen Kosten gehalten werden und eignet sich auch gut für die Landschaftspflege.

Besonderheiten:

Ist als Landganstyp nie in den Rassestandart des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter aufgenommen worden.

Bestand:

2008 wurden bei der Bestandsrecherche von BDRG und GEH 50 Bayerische Landganter und 84 Gänse erfasst. Dazu kommt noch der hellblaue Farbschlag, der vom BDRG als "Fränkische Landgans" geführt wird, mit 99 Gantern und 178 Gänsen. 

Gefährdungsgrad:

Zur Bestandsbeobachtung laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.

Kontakt


Ein Informationsservice der GEH e.V.
Stand: - Geschäftsstelle (GEH)
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