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Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) |
| GEH - Rassekurzbeschreibungen Geflügel |
Das Augsburger Huhn

(Foto:
Oertel + Spörer)
Kennzeichen:
Mittelschweres Zweinutzungshuhn mit voller, gestreckter Landhuhnform. Auffallendstes Rassemerkmal ist der Kronen- oder Becherkamm. Das glatte Gesicht zeigt dunkle Augen und weiße Ohrscheiben. Die ursprüngliche Farbe der Federn ist reinschwarz mit einem Grünglanz. Neuere Zuchten zeigen auch blaugesäumtes Gefieder. Hähne wiegen 2,3 – 3 kg und Hennen 2 – 2,5 kg.
Verbreitung:
Ursprungszuchtgebiet im Augsburger Raum und im südlichen Schwarzwald.
Herkunft:
Julius Meyer aus Haunstetten bei Augsburg erzüchtete 1880 das Augsburger Huhn. Als Ausgangsrassen dienten ihm die französischen La Fleche, eine fleischbetonte französische Landrasse und die italienischen Lamotte-Hühner, durch die die neue Rasse besser an die klimatischen Verhältnisse angepasst und eine bessere Legeleistung erreicht werden sollte.
Eigenschaften/Leistung:
Zweinutzungshuhn, bei einer geschätzten Legeleistung von 130 – 170 Eiern im ersten Jahr. Geringer Bruttrieb, widerstandsfähig.
Besonderheiten:
Kronen- oder Becherkamm, der sich nach der ersten oder zweiten Zacke zu einem Becher mit gleichmäßig gezacktem Rand teilt.
Bestand:
14 Zuchten mit 112 Hennen und 24 Hähnen beim ursprünglichen Farbschlag.

Sonderverein/Herdbuch:
Das Augsburger Huhn wird vom Sonderverein der Züchter der Augsburger Huhnes betreut.
Gefährdungsgrad:
Kategorie I (extrem gefährdet) in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.
Weiterführende Informationen:
Augsburger
Huhn (Zentrale Dokumentation Tiergenetischer Ressourcen in
Deutschland)
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