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GEH - Rassekurzbeschreibungen Esel

Poitou-Esel

Poitou-Esel

(Foto: Bank)

Kennzeichen:

Großeselrasse mit lockig und langhaarigem, gelbbraunen bis schwarz-braunem Fell; weiße Abzeichen am Maul, den Augenrändern und am Bauch. Knochiger Gesamteindruck. Stockmaß der Hengste bei 140 - 150 cm, Stuten zwischen 130 bis 145 cm.

Verbreitung:

Früher in weiten Teilen Südwest-Frankreichs, heute wenige Reinzuchten in der Landschaft Poitou. Wichtige Zuchttiere seit vielen Jahren in Deutschland verbreitet.

Herkunft:

Rasse seit dem 11. Jahrhundert bekannt, vermutlich jedoch noch früher entstanden.

Eigenschaften/Leistung:

Vorwiegend Verwendung in der Zucht von Maultieren; auch als Lastenträger und zur Feldarbeit. Die aus der Kreuzung mit der Kaltblutpferderasse 'Mulassier' entstehenden Maultiere werden sowohl in der Landwirtschaft als auch beim Militär eingesetzt.

Besonderheiten:

Gemeinsame Erhaltungsbemühungen im Ursprungsgebiet sowie in zahlreichen Zoologischen Gärten. Hoher Schauwert.

Bestand:

Weltweit 140 reinrassige Tiere. Viele Kreuzungstiere bei Privathaltern.

Herdbuch:

Herdbuchführung über die französische Organisation SARBAUD in Frankreich und der GEH in Deutschland. Das Herdbuch wurde 1995 geschlossen, darin nicht aufgenommene Tiere müssen eine andere Rassebezeichnung tragen.

Gefährdungsgrad:

Kategorie „Rassen aus anderen Ländern" in der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.

Kontakt


Weiterführende Informationen:

Poitou -Esel

"Der Esel von Poitou"


Ein Informationsservice der GEH e.V.  
Stand:
- Geschäftstelle (GEH)
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