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Niedersachsen
Hof - Nr. 19


Bunte Bentheimer und Rote Husumer Schweine auf dem Arche-Hof von Michael Balz

Arche-Logo
 

Arche Wilhelminenhof

Michael Balz
Große Heide 2
49456 Bakum, OT Büschel
Tel.: 04446/7264
Fax: 04446/1250
Email: wilhelminenhof@outlook.de

Internet: arche-wilhelminenhof.de




Bedrohte Rassen:

Angler Rotvieh alter Zuchtrichtung

Hinterwälder Rind

Buntes Bentheimer Schwein

Angler Sattelschwein

Rotes Husumer Schwein

Altdeutscher Hütehund (Gelbacke)

Thüringer Wald Ziege

Weiße gehörnte Heidschnucke

Bronzeputen

Diepholzer Gänse

Pommerngänse

Vorwerkhühner

Laufenten

Rouenenten

Warzenenten


 

Sonstige Rassen:

Warmblutpferde

Ponys

Esel

diverse Rinder

Shropshire - Schafe

Gold- u. Blausperber

Königsberger

Sussex schwarz

Les Bleues

Grünleger

Kraienköppe

Sebrights

Wachteln

Rouen-clair Enten

Kaninchen

und natürlich gehören auf jeden 

richtigen Bauernhof Hunde und

Katzen


Erzeugnisse:

Fleisch

Eier

Zuchttiere

Rhabarber

Grünspargel

Erdbeeren

Himbeeren

Brombeeren

Rote u. schw. Johannisbeeren

Sauerkirschen

Heidelbeeren

Pfirsiche

Aprikosen

Zwetschen

Birnen

Äpfel (ca. 25 Sorten)

Kartoffeln

Weihnachtsbäume

Weidewirtschaft

Futterrüben
 

Angebote:

Hofladen (Mo. – Fr. 14.00 – 19.00 Uhr und Sa. 10.00 – 16.00 Uhr)


Führungen (nach Vereinbarung)

Seminare

Ausbildungsbetrieb für Gärtner

Fachrichtung Obstbau


Öffnungszeiten:

Siehe Hofladenöffnungszeiten und Führungen nach Vereinbarung

Betriebsbeschreibung:

Der Wilhelminenhof ist im Oldenburger Münsterland in der Nähe der A1 (3 km) auf halber Strecke  zwischen Bremen und Osnabrück im Landkreis Vechta gelegen.

Der kleine Hof wurde 1922 von Josef und Wilhelmine Ellmann gepachtet, 1965 von Johannes Ellmann gekauft und jetzt in 3. Generation von Michael Balz und Angelika, geb. Ellmann mit  einer Größe von 30 ha bewirtschaftet. Heute wird schwerpunktmäßig Obst angebaut und direkt vermarktet.

Infolge der Direktvermarktung kommt seit einigen Jahren wieder vermehrt Tierhaltung, insbesondere die Haltung alter Rassen hinzu. Die Produkte aus diesen Rassen finden bei unseren Kunden eine hohe Akzeptanz und geben uns das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und nicht nur die Eier- und Fleischberge zu vermehren. Außerdem ergänzt sich Obstbau und Tierhaltung in unserer Größenordnung wunderbar, so weiden z. B. unsere Schafe die Hochstamm - Zwetschenanlage und abgeerntete Erdbeerbestände ab, was Mäh- und Pflanzenschutzmitteleinsätze spart.

Unser Betrieb hat seit jeher in der ‚Nische’ gelebt und überlebt und sich bewusst gegen die Massentierhaltung in der Region und den Monokulturbetrieb etwa bei Erdbeeren, Gemüse oder Biogasmais entschieden. Wir setzen auf Vielfalt und Tradition (wobei wir uns sinnvollen Innovationen natürlich nicht verschließen); nur – die Produktionsweise unserer Großeltern war im Grunde ökologisch, das müssen wir heute nicht neu erfinden, daran müssen wir uns nur erinnern.

Während sich die 4. Generation langsam an den Start begibt, wird darüber nachgedacht, inwieweit wir neben alten Nutztierrassen auch wieder alte Kulturpflanzen mit in die Produktion und Vermarktung aufnehmen können.

Während unsere berufständische Vertretung Monokulturen und Massentierhaltung mit dem Auftrag der Weltbevölkerungsernährung rechtfertigt, sind wir der Meinung, dass die Grundversorgung mit Lebensmitteln immer vor Ort stattzufinden hat und nicht irgendwo auf der Welt, dominiert von einigen Großkonzernen...

Aufhalten lässt sich dieser Prozess im Moment wohl nicht, aber als ‚freie’ Bauern können wir es anders machen und in unseren Seminaren mit interessierten Teilnehmern Gedankenaustausch und Aufklärung betreiben.





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