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Gesellschaft
zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) The Society for the Conservation of Old and Endangered Livestock Breeds (GEH) |
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Pressemitteilung zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2006 |
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Henrik Sommer |
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Nach 1990 wurde das
Deutsche Sattelschwein, dessen Gesamtbestand in der BRD 200 Tiere beträgt,
erneut zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2006“ gewählt.. In
der ehemaligen DDR wurden nach Auflösung der „Staatlichen Genreserven"
viele der 400 im Tierzuchtgut Hirschfeld befindlichen Tiere geschlachtet.
Ein Teil der Tiere konnte von engagierten Züchtern, Mitgliedern der GEH und
durch Übernahme von Patenschaften gerettet werden. Heute ist diese
Schweinerasse vor allem in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
verbreitet. Bei den
Deutschen Sattelschweinen, deren Ursprung auf der Halbinsel Angeln in
Schleswig-Holstein und in Schwäbisch Hall liegt, handelt es sich um eine
großrahmige Landrasse mit Schlappohren. Der Name Sattelschwein rührt von
der auffallend schwarz pigmentierten Haut mit weißer Zeichnung in der
Sattellage, die einem Sattel ähnelt. Die
Deutschen Sattelschweine sind seit 1929 im Herdbuch und wurden als eigenständige
Rasse im Jahr 1937 anerkannt. In den 50er Jahren waren die Tiere in ganz
Norddeutschland aufgrund ihrer enormen Leistungsfähigkeit verbreitet.
Innerhalb der deutschen Schweinerassen hatten die Sattelschweine höchste
Ferkelaufzuchtraten (23,6 Ferkel pro Jahr) und verfügten über sehr gute
Muttereigenschaften sowie eine hohe Milchleistung. Die tägl. Zunahme der
Masttiere liegt bei 600-700 g. Insgesamt handelt es sich um sehr
anspruchslose, robuste Tiere. Die
Sattelschweine eignen sich besonders für alle extensiven Haltungsformen wie
z.B. Hütten- und Weidehaltung. Es gibt v.a. in Schleswig-Holstein und
Brandenburg Erhaltungsbemühungen über den Aufbau spezieller
Vermarktungsprogramme. Das Bundesland Schleswig-Holstein zahlt eine Wurfprämie
an die Züchter Insgesamt
gibt es ca. 34 sattelschweinhaltende Herdbuch-Betriebe, davon sind 25 aktive
Züchter mit ca. 80 Sauen und 24 Ebern. Damit fallen die Sattelschweine in
die Kategorie I (extrem gefährdet) der Roten Liste der Gesellschaft zur
Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen Wenn Sie mehr Informationen über das Sattelschwein erhalten wollen, finden Sie unten weitere Links oder wenden Sie sich direkt an den Rassebetreuer. Kontakt: GEH-Geschäftsstelle,
Postfach 1218, 37202 Witzenhausen, Tel: 05542-1864, Fax: 05542-72560, GEH-Rassebetreuer: Kontakt
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Weitere Informationen zur Gefährdeten Nutztierrasse 2006: |
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Bilder zur Gefährdeten Nutztierrasse 2006:
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Komprimierte Dateien zum Download:
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Stand: 24.04.06 - Geschäftsstelle
(GEH) - Tel.: 05542/1864 |
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