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Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH)

The Society for the Conservation of Old and Endangered Livestock Breeds (GEH) 
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Bayern bleibt Rinderland Nummer eins


(21. Januar 2007) Berlin



Sichtlich stolz über den Auftritt der bayerischen Rinderzüchter auf der IGW in Berlin war Landwirtschaftsminister Josef Miller. Hier zeigt er eines der beiden Prachtexemplare Murnau-Werdenfelser, die heuer unter dem Funkturm bayerische Zuchtleistungen präsentieren. „Amone“ steht normaler Weise bei Martin Jais in Eschenlohe, Lkr. Garmisch-Partenkirchen.Der Freistaat ist nach wie vor das größte Rinderland der Republik. Wie Landwirtschaftsminister Josef Miller auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin mitteilte, stehen von den bundesweit etwa 13 Millionen Tieren rund 3,5 Millionen in bayerischen Ställen. Auf der IGW präsentieren sich die Züchter aus dem Freistaat mit den prachtvollsten Rindern der Rassen Fleckvieh, Braunvieh, Gelbvieh und Murnau-Werdenfelser. Insgesamt 15 Tiere aus den verschiedensten Regionen Bayerns – von Garmisch-Partenkirchen übers Allgäu bis nach Würzburg – geben einen Einblick in die züchterische Bandbreite im Freistaat.

In Bayern werden fast ausnahmslos Zweinutzungsrassen gehalten, die Milch und Fleisch liefern. Mit knapp 83 Prozent besteht der überwiegende Teil aus Fleckvieh, etwa acht Prozent sind Braunvieh, 4,2 Prozent Schwarzbunte. Die übrigen Rassen wie Fleischrinder, Gelbvieh, Pinzgauer, Murnau-Werdenfelser, Rotvieh und Jersey machen insgesamt fünf Prozent aus. Nach Angaben des Ministers gibt es im Freistaat über 1,2 Millionen Milchkühe, 71 000 Mutterkühe, knapp 1,1 Millionen weibliche Zucht- und Nutzrinder, 529 000 Kälber und 450 000 Mastbullen.
Foto: StMLF, Josef Miller 

Die Züchter sichern nach Aussage des Ministers die Grundlage für die Rinderhaltung, die in Bayern einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt: Hier werden jährlich 7,5 Millionen Tonnen Milch sowie 350 000 Tonnen Rind- und Kalbfleisch produziert. Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Verkaufserlöse von insgesamt sechs Milliarden Euro entfallen auf Rindfleisch und Milch. „Dies ist ein eindeutiger Beleg für das hohe Produktions- und Leistungsniveau der bayerischen Bauern“, so Miller.


Bildbeschreibung: Sichtlich stolz über den Auftritt der bayerischen Rinderzüchter auf der IGW in Berlin war Landwirtschaftsminister Josef Miller. Hier zeigt er eines der beiden Prachtexemplare Murnau-Werdenfelser, die heuer unter dem Funkturm bayerische Zuchtleistungen präsentieren. „Amone“ steht normaler Weise bei Martin Jais in Eschenlohe, Lkr. Garmisch-Partenkirchen.

 


 

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